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Stand: 26.06.2017

Großer Panda - Hilfe für das WWF-Wappentier

Erfolg in China: Der Bestand der Großen Pandas ist seit der letzten Zählung im Jahr 2004 um 17 Prozent auf über 1860 Tiere gewachsen. Doch 1860 Große Pandas in freier Wildbahn sind immer noch nicht viele. Der Schwund ihres Lebensraums macht es ihnen immer schwerer, zueinander zu finden. Doch dagegen können wir etwas tun.

Der Lebensraum der Pandas

Die Bergwälder Chinas, Heimat der Pandas, wurden in den letzten Jahrzehnten im großen Stil abgeholzt, in landwirtschaftliche Nutzflächen und Siedlungen umgewandelt, von Straßen und Schienen zerschnitten, in immer kleinere Inseln geteilt. Das macht den Pandas das Leben schwer: Sie verhungern, wenn es zu wenig Bambus gibt.

 

Die Pandas in ihren einzelnen Waldinseln finden oft nicht mehr zueinander. Wenn Panda und Panda aber nicht zueinander kommen, gibt es immer weniger Panda-Jungtiere.

 

Wir müssen die Lebensräume der Pandas nicht nur erhalten, sondern unbedingt verbinden. Nur so kann das Überleben des Großen Pandas gesichert werden.

Die Verbreitung des Großen Pandas © WWF
Die Verbreitung des Großen Pandas © WWF

Pandas sind bedroht - wir wissen, was zu tun ist

Lebensräume verbinden

Wir müssen die Bergwälder vernetzen, damit die Pandas wandern und zueinanderfinden können. Wir unterstützen die Einrichtung von Waldkorridoren und beraten bei Planung und Bau von Wildtierbrücken und -tunnel für pandasichere Straßen.

 

Schutzgebiete erweitern

Der geschützte Wald soll auf mehr als drei Millionen Hektar ausgedehnt werden – die Fläche Belgiens! Wir arbeiten dazu Hand in Hand mit Gemeinden und Forstbehörden.

 

Wildhüter ausbilden

Der WWF schult Wildhüter im Einsatz von Techniken wie GPS und Infrarotkameras, mit denen sie die Bestände der Pandas überwachen können.

 

Lebensunterhalt sichern Übermäßige Nutzung von Holz und Wildpflanzenarten sowie die Wilderei zerstören die Natur. Wir erarbeiten gemeinsam mit den Menschen vor Ort alternative Einkommensquellen und reduzieren den Feuerholzbedarf durch effizientere Öfen.

 

Öko-Tourismus ausbauen

Je wertvoller die Natur auch im wirtschaftlichen Sinn ist, umso leichter fällt es den Einheimischen, sie zu respektieren, zu schützen und zu erhalten.

Das macht der WWF zum Schutz der Pandas

1980 gelang dem WWF eine Sensation: Als erste private Naturschutzorganisation durfte er in China arbeiten. Damit starteten wir den Einsatz für unser Wappentier.

Noch im Jahr 1981 begannen wir in der Provinz Sichuan mit dem Bau eines Forschungs- und Schutzzentrums für Pandas. Wissenschaftler erforschten in unserem Auftrag über vier Jahre lang die Bambusbären, um Erkenntnisse für wirksamen Schutz zu gewinnen.

Heute ist der WWF mit zehn Büros und mehr als 120 Mitarbeitern in China vertreten. Der WWF unterstützt die chinesische Regierung und Gemeinden vor Ort, die Panda-Wälder mit ihren Bambusvorkommen zu erhalten und zu vergrößern. 67 Reservate wurden bisher eingerichtet.

Großer Panda - Informationen in deutscher Gebärdensprache von Annika Bußmann

HELFEN SIE DEN GROßEN PANDAS

Immer noch zählt der Große Panda zu den am stärksten bedrohten Tierarten dieser Erde. Das Wappentier des WWF braucht dringend unsere Hilfe.

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