Auch fast drei Milliarden Wirbeltiere, darunter schätzungsweise 60.000 Koalas, waren von den Feuern betroffen. Sie kamen ums Leben, wurden verletzt, verhungerten oder verloren ihren Lebensraum. Bilder von verwundeten und verdurstenden Koalas fluteten damals die Social Media-Kanäle weltweit und wurden zum traurigen Symbol der Folgen der globalen Erderhitzung. Der Koala zählt im östlichen Australien inzwischen zu den stark bedrohten Tierarten. Ohne Schutz- und Wiederaufforstungsmaßnahmen könnte er dort in den nächsten 30 Jahren ausgestorben sein.
Zugleich rollte eine überwältigende Welle der Hilfsbereitschaft an: Dank zahlreicher Spenden konnten innerhalb weniger Tage und Wochen Notfallambulanzen für verletzte Wildtiere aufgebaut werden. Möhren und Süßkartoffeln für hungernde Säugetiere wurden per Hubschrauber über den betroffenen Gebieten abgeworfen und sogar ein mobiles Wildtierkrankenhaus mit modernster medizinischer Technik eingerichtet.