Der aktuelle Erfolg ist das Ergebnis jahrelanger Zusammenarbeit vieler Menschen und Organisationen. Das Projekt „Luchs Baden-Württemberg“ wird gemeinsam vom WWF, der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), dem Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, der Luchs Initiative sowie dem Landesjagdverband Baden-Württemberg umgesetzt. Hinzu kommen zahlreiche weitere Partner aus Naturschutz, Forstwirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.
Eine entscheidende Rolle spielen auch die Menschen in der Region. Waldbesitzer:innen, Jäger:innen, Förster:innen sowie ehrenamtliche Luchsbeauftragte helfen dabei, Tiere zu beobachten, Hinweise zu dokumentieren und die Rückkehr des Luchses zu begleiten. Ohne ihre Unterstützung wäre ein Wiederansiedlung und fundiertes Monitoring undenkbar.
Besinders wichtig ist zudem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Partnern in der Schweiz, woher mehrere der ausgewilderten Tiere stammen und woher weiterhin Tiere über Wildtierkorridore zuwandern. Durch die zunehmende Zerschneidung einst großer Waldgebiete sind intakte Wanderrouten für weitwandernde Tiere wie Luchs, Wolf, Wildkatze, Rothirsch und Gämse sehr wichtig. Auch zum Schutz dieser Korridore trägt das Projekt bei.