Sie sind nicht zu übersehen: Elefanten sind die größten Landtiere der Erde. Überhören kannst du sie auch nicht: Sie können megalaut trompeten! Vor allem, wenn sie aufgeregt sind.

Die Herde ist ihre Familie

Eine Elefantenherde zieht durch den Amboseli Nationalpark © Bea Binka
Eine Elefantenherde zieht durch den Amboseli Nationalpark © Bea Binka

Elefantenherden bestehen nur aus Weibchen und Kindern, meist leben etwa zehn Tiere zusammen. Die werden von einem älteren Weibchen, der Leitkuh, angeführt. Sie ist erfahren und bringt die Gruppe zu den besten Futter- und Wasserplätzen oder warnt sie vor Löwen oder Menschen.

Die jungen Männchen verlassen mit etwa 15 Jahren die Herde. Sie ziehen mit anderen Jungbullen umher oder leben als Einzelgänger. Nur zur Paarung kommen sie mit Weibchen einer Herde zusammen. Die Weibchen bleiben meist ein Leben lang in der Herde, in der sie geboren wurden.

Gleich nach der Geburt schon auf den Beinen

Elefantenmütter tragen ihr Baby 22 Monate lang aus – das ist Weltrekord. Bei seiner Geburt ist ein Elefantenjunges schon etwa 100 Kilogramm schwer. Bereits etwa eine Stunde danach kann es erste Schritte laufen!

Gefahr für Elefanten

Tausende Elefanten in Afrika werden jedes Jahr von Wilderern getötet, um ihr Elfenbein teuer zu verkaufen. Weil bei den Elefanten in Asien nur die Männchen die Stoßzähne aus Elfenbein haben, haben es Wilderer dort nicht mehr ganz so stark auf die Tiere abgesehen. Asiatische Elefanten gelten trotzdem als noch stärker gefährdet, weil es viel weniger von ihnen gibt.

Eine weitere Gefahr ist der schrumpfende Lebensraum der Elefanten in Afrika und Asien, weil immer mehr Menschen Äcker und Weiden anlegen.

Was der WWF tut

Vom Zoll beschlagnahmtes Elfenbein © James Morgan / WWF
Vom Zoll beschlagnahmtes Elfenbein © James Morgan / WWF

Der WWF kämpft gegen das Wildern von Elefanten und anderen Tieren. Wir unterstützen Wildhüterinnen und Wildhüter mit einer guten Ausrüstung, damit sie gut auf die Tiere aufpassen können. Wir setzen uns außerdem für große Schutzgebiete ein und sorgen dafür, dass die Elefanten ungestört zwischen den Schutzgebieten wandern können. 

In Asien hilft der WWF Regierungsbehörden, damit Händlerinnen und Händler, die verbotenerweise mit Elefantenteilen handeln, streng bestraft werden. Auch Käuferinnen und Käufer von Elfenbein und Sachen aus Elfenbein sollen ins Gefängnis, wenn sie erwischt werden.

Außerdem sagen wir den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Elefantengebieten, wie wichtig die Tiere sind. Zum Beispiel kommen Touristen, um Elefanten zu sehen. Durch sie können die Menschen vor Ort Geld verdienen. Und wir helfen Bäuerinnen und Bauern, die Elefanten von ihren Feldern fernzuhalten, damit sie sich nicht über die Elefanten ärgern und sie töten wollen.

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