Schutzgebiete vernetzen
Im Kongobecken gibt es in verschiedenen Ländern Schutzgebiete. Elefanten legen auf Nahrungssuche große Strecken zurück und halten sich dabei nicht an die Grenzen. Deshalb arbeiten wir daran, die einzelnen Schutzgebiete über Grenzen hinweg zu vernetzen und dadurch einen großen sicheren Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu schaffen.
Ausbildung
Der WWF bildet staatliche Wildhüterinnen und Wildhüter aus, die die Schutzgebiete im Blick haben. Dabei bezieht er besonders die Bevölkerung und Indigene mit ein. Schutzgebiete sind deshalb die letzten Rückzugsgebiete, in denen durch die stärkeren Kontrollen weniger Elefanten gewildert werden.
Konflikte vermeiden
Elefanten sollen nicht in den Lebensraum von Menschen eindringen: Wir errichten zum Beispiel Barrieren wie Zäune und Netze um Felder und Gärten oder sichern Brunnen und Wassertanks. Außerdem setzt der WWF Chili-Rauchbomben, Lichter und sogar Bienenstöcke ein, um die Tiere abzuschrecken, und bildet dafür die lokale Bevölkerung aus. Und der WWF bringt betroffene Gemeinden und die Regierung zusammen, damit alle gemeinsam überlegen, welche Maßnahmen wo Sinn machen.
Freund statt Feind
Der WWF plant im Kongobecken Prämien für Wildtiersichtungen. Das bedeutet: Wer einen Elefanten sieht und das meldet, bekommt dafür Geld. Außerdem arbeitet der WWF am Monitoring. Dabei setzt der WWF auch KI (Künstliche Intelligenz) ein, um die Bilder auszuwerten. Und er bezieht die lokale Bevölkerung und die Indigenen ein. Auch der Elefantentourismus ist eine wichtige Einnahmequelle. Dadurch haben Urlauberinnen und Urlauber die Chance, Elefanten in freier Wildbahn zu beobachten, und die Einheimischen verdienen Geld.