Um die Gemeinden widerstandsfähiger gegenüber solchen Wetterextremen zu machen, hat der WWF gemeinsam mit den Menschen vor Ort Cluster-Bewässerungssysteme entlang der Flüsse Kwando und Sambesi eingerichtet. Diese Systeme helfen den Menschen, ihre Existenzgrundlagen zu sichern.
Cluster-Farming trägt dazu bei, die Gemeinschaften zu stärken, die natürlichen Ressourcen effizienter zu nutzen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Dürren und Konflikten mit Wildtieren nachhaltig zu erhöhen. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff?
Cluster-Farming bezeichnet eine gemeinschaftliche Form der Landwirtschaft, bei der mehrere Haushalte – meist zwischen 20 bis 25 Familien – ihre Anbauflächen zusammenlegen und gemeinsam bewirtschaften. Jede Familie bewirtschaftet ein eigenes Feld innerhalb eines insgesamt etwa zwei Hektar großen Bewässerungshubs.
Die Bewässerung der Felder erfolgt über ein gemeinsames Solarpumpen-System: Eine leistungsstarke Solarpumpe fördert Wasser aus dem nahegelegenen Fluss und speichert es in großen, erhöht stehenden Wassertanks. Von dort gelangt das Wasser durch Schwerkraft in ein Tröpfchenbewässerungssystem, das gezielt und sparsam die Felder bewässert. Diese Methode spart nicht nur Wasser und Energie, sondern macht die Landwirtschaft zudem unabhängiger von unregelmäßigen Regenfällen.