Bislang wurde der Rote Panda als eine Art geführt, die sich in eine nördliche Unterart in China und eine südliche Unterart in Nepal, Indien und Bhutan aufspaltete. Moderne genetische Untersuchungen legen nun den Verdacht nahe, dass die beiden morphologisch fast identischen Unterarten genetisch so unterschiedlich sind, dass eine Artauftrennung gerechtfertigt ist. Die südliche Art lebt in den Bergregionen Nepals, Bhutans und Myanmars sowie im Norden Indiens. Vor etwa 250.000 Jahren breitete sich die nördliche Art in den tibetisch-chinesischen Bambuswälder aus.
Die Vorfahren des Roten Pandas waren vor etwa vier Millionen Jahren auch in Nordamerika und Europa verbreitet. Mit Beginn der letzten Kaltzeit und der Ausbreitung von Steppen und Wüsten starben sie dort jedoch aus. Heute findet man den Roten Panda nur noch in den Bergwäldern des Himalaja und seiner Randgebirge, sie leben in Höhen zwischen 1.500 und 4.200 Metern.
Weltweit gibt es weniger als 10.000 geschlechtsreife Katzenbären. In den letzten zwei Jahrzehnten ist ihre Population um 50 Prozent gesunken. Daher stuft die Weltnaturschutzunion IUCN den Roten Panda seit 2015 auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten als „stark gefährdet“ ein.