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Nahaufnahme eines Wasserfroschs

Ein Wasserfrosch verwandelt sich

Stand: 04.04.2025

Wasserfrösche machen in ihrem Leben eine große Verwandlung durch. Dabei ändert sich ihr Aussehen, was sie fressen und wo sie leben.

Bei uns in Deutschland gibt es mehrere grüne Froscharten am Wasser: Den Kleinen Teichfrosch und den Seefrosch. Kleine Teichfrösche und Seefrösche können sich gemeinsam paaren. Die gemeinsamen Nachkommen werden Teichfrösche genannt und kommen bei uns sogar am häufigsten vor. Abgesehen von ihrer Körpergröße lassen sich diese Froscharten gar nicht so leicht voneinander unterscheiden. Aus diesem Grund werden für alle drei Arten die Überbegriff Wasserfrosch oder auch Grünfrosch verwendet.

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Schon gewusst?

Nachkommen, die von zweit unterschiedlichen Arten gemeinsam gezeugt werden, nennt man Hybride. Neben dem Teichfrosch ist zum Beispiel auch das Maultier ein Hybrid. Maultiere sind Nachkommen von Eseln und Pferden.

Bauplan der Natur

Illustration eines Wasserfroschs auf Beutejagd
Illustration eines Wasserfroschs auf Beutejagd © Tobias Dahmen / WWF

Wasserfrösche sind grünlich gefärbt und haben dunkle Flecken.

Augen: Die Augen stehen weit hervor. Mit ihnen kann der Frosch Dinge sehen, die neben oder leicht hinter ihm passieren, ohne den Kopf zu drehen. Beim Fressen gehen die Augen zu: Die Tiere haben keine Muskeln, die, wie beim Menschen, die Nahrung vom Mund Richtung Magen bringen. Also versenken sie ihre Augen im Kopf und diese schubsen das Fressen in den Rachen.

Haut: Die Haut ist feucht, dünn und stark durchblutet. Mit ihr kann der Frosch atmen: Die Haut nimmt Sauerstoff auf, der so in die Blutgefäße gelangt und im Körper verteilt wird.

Schwimmbeine: An den Hinterbeinen hat der Frosch fünf Zehen und dazwischen Schwimmhäute. Damit kann er prima schwimmen.

Vorderfüße: An den Vorderfüßen sitzen vier Zehen. Die Vorderbeine sind kürzer als die Hinterbeine und mit ihnen steuert der Frosch im Wasser, wohin er schwimmt.

Klebefalle: Hat der Frosch ein Insekt entdeckt, schnellt seine Zunge blitzschnell vor. Beim Kontakt mit der Beute bildet sich auf der Zunge eine Art Schleim und daran bleibt das Insekt kleben. Dann zieht er seine Zunge zurück und die Beute landet im Maul.

 

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Schon gewusst?

Frösche müssen nicht trinken: Sie nehmen über ihre Haut Feuchtigkeit auf.

Vom Ei zum Wasserfrosch

Die Entwicklung der Wasserfroschs vom Laich bis zum ausgewachsenen Frosch nennen Biologinnen und Biologen Metamorphose. Das bedeutet Umwandlung und dauert bei den meisten Fröschen drei bis vier Monate.

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