Jahrzehntelange Kriegswirren haben im Kongo eine arme Bevölkerung und große Zerstörung hinterlassen. Wildtiere wie die Bonobos sind Nahrung und – als begehrtes Buschfleisch – eine lockende Einkommensquelle.
Immer weiter dringen die Menschen außerdem in die Wälder vor, um sich neue Äcker und Weiden zu erschließen – die Bonobos verlieren dadurch zunehmend an Lebensraum. Und das nicht nur durch die notleidende Bevölkerung: Internationale Firmen suchen im Regenwald nach Bodenschätzen und Anbauflächen für Palmölplantagen. Im Land der Bonobos gedeihen Ölpalmen besonders gut.
Neben Wilderei und Lebensraumverlust gefährden auch Ebola und vom Menschen übertragene Infektionskrankheiten die Bestände der Bonobos.