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Gorillas: Die größten Menschenaffen der Erde

Alle vier Gorilla-Unterarten sind derzeit auf der Roten Liste zu finden. Nur noch rund 300 Cross River-, 720 Berg- und höchstens 5000 Östliche Flachlandgorillas durchstreifen den Dschungel. Hauptbedrohungsfaktoren sind Wilderei und Lebensraumzerstörung. Daneben häufen sich Anzeichen, dass das gefährliche Ebolavirus ganze Gorillabestände auslöscht. Nur der Bestand des Westlichen Flachlandgorillas scheint mit rund 90.000 Tieren noch ausreichend groß zu sein.  

Der WWF befürwortet daher ein geplantes, länderübergreifendes Monitoring-System für Gorillas, die sich auf ihren Wanderungen durch den Regenwald nicht von künstlichen Staatsgrenzen aufhalten lassen. Außerdem fordert die Umweltstiftung eine effektive Bekämpfung der Wilderei und einen Stopp der Waldrodungen. Menschenaffenfleisch gilt inzwischen in wohlhabenden und urbaneren Gesellschaftskreisen Afrikas als Delikatesse. Ein Wilderer kann in einem Jahr mehr als 30 Gorillas töten. Doch wer mit Menschenaffenfleisch handelt, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, der beraubt nachfolgende Generationen ihrer finanziellen Grundlage. Die seltenen Großaffen gelten schließlich als wichtigstes Standbein der örtlichen Tourismusbranche. 

Gorillas sind bedroht

Rodungen, gefolgt von Straßenbau, Bergbau und anderen Infrastrukturprojekten, setzen den Menschenaffen ebenfalls zu. Sollte keine Kurskorrektur erfolgen, werden nach Schätzungen des WWF bis zum Jahr 2030 über 90 Prozent des heute noch vorhandenen Gorilla-Lebensraums zerstört sein. Zusätzlich vergrößert die Nähe zu den Menschen die Gefahr, dass Krankheiten wie Masern oder Tuberkulose auf die Tiere überspringen. Es liegt in der Verantwortung der westlichen Industrienationen, die Armut der Menschen in den afrikanischen Entwicklungsländern zu lindern, Lebensraumzerstörung und Wilderei zu stoppen und so das Überleben der Gorillas zu sichern. 

Der WWF will die Welt der Gorillas langfristig schützen

Der WWF arbeitet seit über 15 Jahren im Kongo-Becken. Auf Initiative des WWF haben 1998 Kamerun, die Zentralafrikanische Republik und der Kongo das länderübergreifende Schutzgebiet Sangha eingerichtet. Dort liegen der Nationalpark Dzanga-Ndoki und das Dzanga-Sangha-Waldreservat. Die Kongo-Regenwälder gehören zu den wichtigsten Ökoregionen der Welt, für deren Erhalt sich der WWF ganz besonders einsetzt.

In den Kongo-Regenwäldern wurde vor fast zehn Jahren das 30.000 Quadratkilometer große Sangha-Schutzgebiet ausgewiesen. Hier bündelt der WWF wirkungsvolle Lösungen, die die Gefahr für Wald und Tiere bannen. Hier konnte die Umweltstiftung bereits wichtige Erfolge erzielen. Doch der Regenwald braucht noch mehr Schutz.

 

Wir wollen

 

  • das Gorilla-Paradies sicher machen,
  • den Holzeinschlag kontrollieren und
  • nachhaltige Nutzung der Natur fördern
  • sowie den Öko-Tourismus vorantreiben.

HELFEN SIE DEN GORILLAS

Ihre Spende hilft, die Wilderei einzudämmen und kostbaren Regenwald zu bewahren.

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