Gorillas sind die größten Menschenaffen, die heute auf der Erde leben. Ausgewachsene Männchen werden bis zwei Meter groß und bringen fast 300 Kilogramm auf die Waage. Gorillas sind intelligente, soziale Tiere, die in Familienverbänden aus mehreren Weibchen mit vier bis fünf Jungtieren und einem dominanten Männchen, dem Silberrücken, leben. Da Gorillas sich hauptsächlich von kalorienarmer vegetarischer Kost ernähren, verbringen sie einen Großteil ihres Tages mit Fressen. Dabei halten sich die tagaktiven Tiere meist am Boden auf. Wie alle großen Menschenaffen bauen sich auch Gorillas aus Blättern und Zweigen ein Schlafnest für die Nacht – meist am Boden.

Es gibt zwei Gorillaarten, den Westlichen und den Östlichen Gorilla, die räumlich getrennt voneinander in Zentralafrika vorkommen. Beide Arten werden in jeweils zwei Unterarten unterschieden. Für den Östlichen Gorilla sind das der Grauer-Gorilla (oder Östlicher Flachland-Gorilla) und der Berg-Gorilla. Vom Westlichen Gorilla wiederum gibt es die Unterarten Westlicher Flachland-Gorilla und Cross River-Gorilla. Der Berggorilla zählt sogar zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Affen weltweit.

So helfen Sie den Gorillas

  • Westlicher Flachlandgorilla, Jungtier © naturepl.com / Fiona Rogers / WWF Doppeltes Glück: Gorilla-Zwillinge in Dzanga-Sangha

    In einer für Forschung und Ökotourismus an Menschen gewöhnten Gorilla-Gruppe in Dzanga Sangha wurden Zwillinge geboren. Weiterlesen ...

  • Berggorilla mit Nachwuchs © Julia Cumes / WWF USA Zuwachs bei Berggorillas

    Es ist eine kleine Sensation: Die Zahl der stark bedrohten Berggorillas steigt. Das belegt eine aktuelle Zählung rund um den Virunga-Nationalpark im Ost-Kongo. Weiterlesen ...

  • Anougue und einige Mitglieder des Teams des Gorilla Habituierungsprojekts © Calvin / WWF Die Spionin, die Gorillas liebt

    Anougue arbeitet freiwillig für den WWF Kamerun im Campo Ma‘an National Park für das Gorilla-Habituierungsprojekt. Hier ist ihr Bericht von der täglichen Arbeit. Weiterlesen ...