Ein WWF-Forschungsteam entdeckte jetzt, wofür die Narwale ihr merkwürdiges Horn, das in Wirklichkeit ein hochsensibler Zahn ist, nutzen. Die Forscher beobachteten, wie die Meeressäuger es auf der Jagd nach Heilbutt, Kabeljau und anderen Fischen einsetzen, um ihre Beute kurz zu betäuben, bevor sie sie verschlingen. Eine Jagdtechnik, die jetzt erstmalig auch auf Video festgehalten wurde.

Das Forschungsteam vom WWF Kanada ist dem Narwal schon seit einigen Jahren auf der Spur. Das sagenumwobene Tier lebt in den arktischen Gewässern, vor allem in Kanada, aber auch in Grönland, Norwegen und Russland.

Ähnlich wie Eisbären leiden die Wale, die bis über eine Tonne schwer und bis zu fünf Meter lang werden können, besonders unter dem Klimawandel. Unter dem Packeis liegen die Jagdgründe der eigentümlichen Tiere. Zugleich bietet ihnen das Packeis Schutz vor Orcas, die wegen der steigenden Temperaturen immer öfter in ihren Lebensraum eindringen. Gleichzeitig ändern sich die arktischen Eisverhältnisse so rasant, dass immer wieder ganze Narwal-Herden vom Eis eingeschlossen werden und jämmerlich zugrunde gehen.

So helfen Sie den Walen und Delfinen

  • Pilotwale © Teo Lucas / Gigante Azul / WWF Wale und Delfine

    Stark und sanft sollen sie sein, mitfühlend und sozial, weise und rätselhaft: Früher als Bestien gejagt, sieht heute so mancher in ihnen die „besseren Menschen“. Weiterlesen ...